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Gehlberg
mehr zur Gemeinde Gehlberg ...
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Stadtpläne der VG Oberes Geratal
unter "Findcity"
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Gehlberg - das Bergdorf in der Gipfelregion Download
Prospekt Gehlberg (2,4 MB)
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Das
kleine Bergdorf wurde im Jahre 1645
durch die Ansiedlung einer Glashütte
gegründet. Der Berg auf dem sie
errichtet wurde hieß „Geelbergk“.
Der Name ging später auf den Ort
über. Es gibt verschiedene
Varianten, den Namen zu deuten.
- gehl - gelb, die Arnika war auf
den Bergwiesen weit verbreitet, die
Deutung gelber Berg, Gehlberg. Die
Arnikablüte ist auch Bestandteil des
Wappens. Diese Variante ist zwar die
liebste der Gehlberger aber
unwahrscheinlich, da zur Ortgründung
dieses Gebiet bewaldet war
- gehl - im Fränkischen mundartlich
steil - steiler Berg, zutreffend für
die Ortslage
- geil - frühere Bezeichnung für
einen Hengst - tatsächlich wurden
bei der Gründung des Ortes auf dem
Gebiet der „Hirschstallwiese“
Überreste eines Fohlenstalles
gefunden.
Die Glasindustrie prägte bis Anfang
der neunziger Jahre des zwanzigsten
Jahrhunderts den Ort. Ende des
19. Jahrhunderts entstanden, im
Verlauf einer schrittweisen Ablösung
der Haushaltsglasherstellung, durch
die Laborgeräte- und
Glasinstrumentenproduktion im Ort
neuere Betriebe mit modernen
Rohglaserzeug-
nisanlagen. Schon 1883 wurden
Glaserzeugnisse auf der
Weltausstellung in Chicago prämiert
und 1895 ließ Wilhelm Conrad Röntgen
seine ersten Röhren in Gehlberg
entwickeln. Ca. 200 Beschäftigte
zählten zeitweise die beiden
Betriebsteile, damit war das
Glaswerk der größte Arbeitgeber im
Ort. Das im Zentrum des Ortes
gelegene Glas- und Wilderermuseum
gibt dem interessierten Gast
Auskunft über die Geschichte der
Glasherstellung, die Lebensweise der
Dorfbewohner und auch über das
frevelhafte Handwerk der Wilderer.
Gehlberg war schon immer ein
beliebtes Ziel für „Fremde“, die in
der fast unberührten Natur und dem
gesunden Mittelgebirgsklima Erholung
suchten. Einen wesentlichen
Aufschwung erhielt der
Fremdenverkehr nach der
Fertigstellung der Bahnstrecke
Erfurt-Ritschenhausen im Jahre 1884.
Der Bahnhof Gehlberg liegt an der
Strecke Erfurt - Schweinfurt, etwa 1
km vor dem Eingang des 3039 m langen
Brandleitetunnels, der durch das
Zentralmassiv des Thüringer Waldes
führt.
Umgeben ist der Ort von den höchsten
Erhebungen Thüringens, so z.B.
Großer Beerberg (983 m),
Teufelskreise (967 m), Fichtenkopf
(944 m) oder Sachsenstein (915 m).
Der wohl beliebteste Berg von allen
ist zweifelsfrei der Schneekopf (978
m), der mit seinem neuen
Aussichtsturm als einziger im
Freistaat die 1000 m überschreitet.
126 Treppenstufen führen zur
Aussichtsplattform in 1001,125 m
Höhe. Vom Turmplateau aus bietet
sich ein grandioser Rundblick weit
über die Grenzen Thüringens hinaus.
Man kann diese Höhe aber auch über
die außen am Turm angebrachte
Kletterwand in verschiedenen
Schwierigkeitsstufen erreichen.
Ab Sommer 2009 soll die „Neue
Gehlberger Hütte“ (Gastronomie und
Beherbergung) unterhalb des Turmes
empfangsbereit sein.
Mit einem ausgedehnten Spaziergang
oder auch mit einer anspruchsvollen
Wanderung können Sie die schönsten
Fleckchen unserer reizvollen
Umgebung erkunden. In unserem
Wanderpark informieren Tafeln Sie
über die Besonderheiten des
jeweiligen Gebietes. Genießen Sie
die Natur mit all Ihren Sinnen, z.B.
auf dem Natur- und Erlebnisweg.
In Gehlberg sind Sie im Thüringer
Wald, in unmittelbarer Nähe des
Rennsteigs, nicht nur „obenauf“,
sondern auch „mittendrin“! Die
zentrale Lage des Ortes in
unmittelbarer Nähe zum bekannten
Wintersportzentrum Oberhof und zu
kulturhistorisch interessanten
Städten wie Erfurt, Weimar, Suhl
oder Arnstadt bietet unzählige
Ausflugsmöglichkeiten mit
interessanten Erlebnissen für klein
& groß, jung & alt!
Zahlreiche Hotels, Pensionen,
Ferienhäuser und -wohnungen,
Privatzimmer und gastronomische
Einrichtungen stehen dem Gast zur
Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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Stadtpläne der VG Oberes Geratal
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Wegweiser |
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Gemeindehaus |
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Kirche in
Gehlberg |
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Glasmuseum
Gehlberg |
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Geragrund in
Gehlberg |
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| 98559
Gemeinde Gehlberg
| Hauptstraße 41 |
Telefon: +49(0)36845-50 414
| Telefax: +49(0)36845-50
500 | |
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Der Schneekopf (978 m über NN) ist einer der
markantesten Berge des Thüringer Waldes. |
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